3. März 2018

Unsere Dozenten

Alejandro De Nardi

Freiberufler Arrangeur, Komponisten, Musiker und Medien-Designer aus Argentinien.

Seit 30 Jahren lebt Alejandro De Nardi in Deutschland und trägt doch immer noch die Musik seiner Heimatstadt Buenos Aires am Rio de la Plata in sich. Der Puls dieser multikulturellen Stadt ist in allen seinen Kompositionen spürbar. Eine Stadt mit freundschaftlichen aber auch widersprüchlichen Zügen. Seine Musik ist ein Karussell, das diese unterschiedlichen Seelen vermischt und in oftmals unerwarteten Dynamiken zum Vorschein kommen lässt.

Der Künstler zeigt eine Idee des Tango mit den Einflüssen der afrolateinamerikanischen Musikkultur, wie sie in der heutigen Zeit sein könnte, wären diese Elemente weiter stärker berücksichtigt worden. Aber auch Elemente der klassischen und folkloristischen Musik Lateinamerikas prägen seinen spezifischen Stil.Alejandro De Nardi schreibt Musik für Quartett bis hin zu mehrstimmigen Chor und sinfonischen Orchester. Er kombiniert Strukturen der klassischen Musik mit Strukturen der modernen und populären Musik, Tango und Salsa in seiner besonderen Art, aber immer rhythmisch und mutig. Seine Texte erzählen von persönlichen aber auch gesellschaftlich politischen Geschichten, die sowohl die Sonnen- aber auch die Schattenseiten der Menschheit zum Vorschein bringen.

 

DIego Longo

Ist ein argentinischer Schlagzeuger und Perkussionist, der in Deutschland lebt.

Rhythmus ist die Basis unseres Lebens und Trommeln die Sprache, um den Rhythmus zu fühlen und zu verstehen. Daher ist das Schlagzeugspielen für ihn eine Leidenschaft. Manchmal muss man die richtigen Gründe haben, um mit dem Spielen anzufangen. Bei ihm war es aber richtige Leidenschaft.

Bis zu seinem 30. Lebensjahr widmete er sich intensiv der „Cuerda de Tambores de Candombe“. Die „Cuerda de Tambores“ ist eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt San Telmo in Buenos Aires, Argentinien. Große Umzügen werden hier von zahlreichen Trommeln begleitet, die komplexe Rhythmen miteinander spielen.

Er vertiefte hier sein Wissen über afroamerikanische Musik sowie lateinamerikanische Perkussionstechniken und -instrumente, wie dem Cajón Peruano, der Timbal und dem Bongó. 2006 reiste er nach Curitiba in Brasilien, um seine Kenntnisse über brasilianische Musik zu vertiefen.

Er spielte oft Drums und Timbal in unterschiedlichen Salsa Gruppen und er unterrichtete auch beim Workshops und Masterclass der Lateinamerikanische Musik (Kuba, Brasil, Perú, Uruguay, Argentinien).

In den letzten 20 Jahren hat er mit vielen verschiedenen Komponisten zusammengearbeitet und bei mehreren Uraufführungen gespielt.

Er war Stipendiat des Goethe Institut und der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Argentinien.

Neben seiner Tätigkeit als Drumer bei verschiedenen Bands unterrichtet er seit 2016 an der Schalgzeugschule Pro-Drum in Heidelberg & Bad Rappenau und an der Musikschule Bauland in Seckach als Schlagzeuglehrer.

 

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